Review "Alternate Action - Violent Crime" vom 29.03.2020

"Violent Crime" ist eine canadische Oi! Band rund um Greg Huff (Lancasters, Bishop Greens).

2006 gab es eine Split EP mit "Marching Orders", 2007 eine 7 Inch (Longshot Rec.) und eine 10 Inch (Narayan Rec.) sowie 2008 die LP "Thin Line" ebenfalls auf Longshot.

2019 gab es mit "Violent Crime" ein neues Lebenszeichen von "Alternate Action". Es handelt sich um eine Maxi EP mit 5 Songs. Das gute Stück erschien auf Rebellion Rec. 350x als silberfarbendes Vinyl und 650x als weißes Vinyl. Die Platte ist einseitig bespielt. Die zweite Seite wird von einem Bild der Band geziert. Hübsch anzusehen. Ansonsten fällt die Ausstattung eher mager aus. Kein Inlay, kein Textblatt und auch kein Downloadcode o.ä.

1.Song: Violent Crime:

Der Titel "Gewaltverbrechen" passt hervorragend zur Musik von "Alternate Action". Finster und roh geht es hier zur Sache. Es ist schon erschreckend faszinierend wie schön ein Song über Oben genanntes Thema sein kann.

2.Song: One was street :

Musikalisch sowie stimmlich ganz im Stil von "Bishop Greens". Sehr angenehm zu hörender Oi!

3.Song: Antisocial:

Ein schneller Song mit einem eingängigem Refrain, den jeder mitsingen kann. Ob nun ein Bier oder zehn. Was will man mehr?

4.Song: Pushed aside:

Hier kommt der Gesang mit etwas mehr Hall daher, was einen gewissen Charme versprühen lässt. Da lässt es sich doch gleich noch besser "wegstoßen)".

5.Song: Skinhead way of life:

Viel Druck nach vorne! Dieser Song könnte ohne weiteres eine neue Hymne werden. Meines Erachtens der Top Song der Maxi EP.

Die Maxi EP von "Alternate Action" ist absolut empfehlenswert. Endlich ein Lebenszeichen der Canadier um Greg Huff. Wer auf Lancasters oder Bishop Greens steht, wird hier nicht enttäuscht, obgleich gesagt werden muss, dass sich tatsächlich nur der Gesang der 3 Combos gleich anhört und musikalisch doch klare Unterschiede zu hören sind.

Tobi Wischnewski